Voodoma – Gotland

Album: Gotland
Band: Voodoma
Internet: Voodoma on Facebook
VÖ: 22.09.2017
Note: 10/10

Wie sehr habe ich mich auf diese Produktion gefreut, obwohl es relativ schwer ist, objektiv darüber zu schreiben, weil ja auch eine Freundschaft zu dieser Band existiert.
Aber es wird schon irgendwie funktionieren, nicht zu sehr ins Schwärmen zu geraten.
Auf den Tisch liegt das 5. Album der Düsseldorfer Goth-Rocker Voodoma. Aktuell wird das Album über Pride&Joy Music vertrieben.
Also im Klartext: Das Album wird bundesweit erhältlich sein. Im Recordstore eurer Wahl.

Das aktuelle Werk besticht auch dieses mal wieder mit einem ganz feinen Artwork. Dadurch entsteht schon ein visueller Reiz zu der kommenden Musik, die wir uns jetzt mal näher anschauen.
Mit „Shine“ ist der Einstieg eigentlich eher verhalten und ruhig, ja fast schon balladesk gehalten, bevor es bei „Love is falling“ etwas rauer zur Sache geht. Bis hierhin merkt man, dass sich intensiv um das Songwriting gekümmert wurde. Ausgereifte fast perfekte Harmonien, die man sich auch ohne weiteres mit großem Orchester vorstellen kann. Das wäre es eigentlich mal. Voodoma feat Düsseldorf Philarmonics Orchestra.
Wo wir doch gerade bei Perfekt sind. Das bereits bekannte Video zu „Ghostlight„, was in der letzten Zeit des Öfteren auf diversen Kanälen zu sehen war, ist die perfekte Single. Druckvoll, rau und mit Gastsänger Olli Bölke von „Seelensturm“ noch mal eine Steigerung in den Gesangsharmonien.
Bei diesem Album scheint man es sowieso zu mögen, sich den einen oder anderen Gast dazu zu holen. Auch bei der folgenden Nummer „Arise“ wurde zur Ergänzung Maike Flüshöh dazu geholt. Eine fantastische Bereicherung zum Gesang vom Michael Thionville. Ebenso wie die charmante Dame Avanna bei „Close to you„. Was allerdings ein bisschen auffällt, dass es bis hierhin etwas gediegener zur Sache geht. Es ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber für die Nackenbrecher Fraktion könnte das ganze zu melancholisch sein. Aber wie oft straft einen das Leben in der Voreiligkeit. „Painful Lies“ ist genau das angesprochene was bis hier hin gefehlt hat.
Auch „World Roulette“ kommt mit Überraschungseffekt aus den Boxen. Eine Symbiose aus harten gitarrenorientierten Goth-Rock und fette EBM Einlagen. Jawoll so macht das Spass und durch die Nummern merkt man das Abwechslungsreiche und das Facettenreiche in diesem Album.
Es ist nichts anderes als ein Meisterwerk aus Düsseldorf, das auf die große Bühne gehört.
Produktion, Artwork und Songwriting sind einfach bis ins kleinste Detail überdacht. Hier stimmt jeder Ton.
Und zwar von der ersten bis zur letzten Nummer, wobei „Shadow“ noch mal so richtig schön nach vorne geht.
Liebe Leser, freut euch auf den 22.09.2017. Es lohnt sich, da reinzuhören.

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