No Compromise – Take it as An Insult (4 Track Album)

Band: No Compromise
Herkunft: Düsseldorf
Album: Take it as An Insult (4 Track Album)
Info: Facebook

Note: ********** (8/10)

No Compromise kommen, na woher? Natürlich aus Düsseldorf. Ein neues Metal-Brett von einigen erfahrenen Musikern (u.a Moron), was uns hier vorgelegt wurde. Ich habe immer ein klein wenig Schwierigkeiten EPs zu beurteilen, weil es einfach eine viel zu kurze Spielzeit ist. Und da werden natürlich immer die absoluten Perlen drauf gepackt, was aber nicht immer das ganze Bild einer Band zeigt. Aber wir lassen uns mal überraschen und starten den CD Player.
Murderes Mind startet schon mal schön modern, und gar nicht so Oldschool wie ich anfangs dachte. Ausgefeilte Gitarrenarbeiten treffen auf energetische Growls. Und natürlich haben die Thrash Metaller schöne intensive Breaks in den einzelnen Passagen. Das macht auf jeden Fall schon mal Spaß und animiert zum lustigen moshen im Circlepit.
Damit ist der Anfang alles andere als „Frustration“, so der Titel der zweiten Nummer, der sich nahtlos anschließt. Bei diesen Song macht besonders die Stimme von Frontmann Sven viel Spaß, weil relativ viele Variationen enthalten sind. Ansatzweise erinnert das ganze an die späten Annihilator, was auch in der Gitarrenarbeit zu hören ist.
Wie bei jeder Band aus dem Metalbereich darf natürlich das Balladeske nicht fehlen, was hier in Form „Endings“ mystisch ruhig anfängt um dann in einen Monsterriff reingeht, bevor Mastodon ähnliche Parts das ganze einen progressiven Hauch geben. Hochachtung, damit habe ich schon mal mein Anspieltipp gefunden.
Allerdings kommt es jetzt zum Schluss mit „Spit on your Words“, der nochmal die Nackenmuskulaturerzittern lässt. Richtig feiner Song, der wiederholt zeigt, das eine Stimme unglaublich viel ausmachen kann.

Fazit: Fettes Brett aus Düsseldorf. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber es ist eine Freude zu hören, was hier Arrangement und Produktion aus der Anlage raushauen.
Aber ich würde mich sehr über ein komplettes Album freuen um wenigstens ein – zwei Songs auseinander zu nehmen. So macht das alles keinen Spass 😉

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