Cashbar Club – Welcome to the Cashbar Club

Albumtitel: Welcome to the Cashbar Club
Band: Cashbar Club
Internet: Cashbar Club
VÖ: April 2018
Punkte: 10/10

Und ich küsse dich, wie beim ersten mal. Das ist eine Textzeile aus der aktuellen Auskopplung des mir vorliegenden Debut Album “Welcome to the Cashbar Club” der Düsseldorfer Punkrock’n’Roller Cashbar Club. Die Begrüßung nehme ich natürlich gerne an und lass mich in die Soundvielfalt des Albums entführen. Bereits die ersten drei von 14 Songs zeigen das breit gefächerte musikalische Können der gesamten Band. Von Punkrock ala The Clash bis hin zu Anleihen von Jaya the cat ist soweit alles vorhanden, was die Lust auf neue Musik nach oben treiben lässt. Stimmlich liegt die Messlatte auch wesentlich höher, als es manche Unkenrufe im weltweiten Netz erahnen lassen.

Eingefleischte Fortuna Fans kennen Marcus “Opa” Haefs bereits als DJ während der Heimspiele der 1.Liga Mannschaft Fortuna Düsseldorf sowie als Stimme der 95er.
Mit den Cashbar Club hat sich eine Formation zusammen getan, die man ohne weiteres den Titel “Düsseldorfer Schule” verleihen kann. Mit den “Dude” wurde nämlich ein Urgestein der Düsseldorfer Punkrock Geschichte an den 6 Saiter geholt. Wer die Band “Male” noch kennt, sollte den Dude kennen. Und Peer Plex am Bass ist auch kein Unbekannter. So schwingt er sein Instrument u.a auch bei Porno al Forno.
Ein bisschen Hosen Vergleich muss sein, denn der ist ohne weiteres im Songwriting enthalten. Allerdings braucht man sich dahinter nicht zu verstecken, wenn z.B “Unsere Zeit” läuft. 
Da in zwei Sprachen gesungen wird, macht das ganze, wenn auch nicht immer einfach, noch ein bisschen facettenreicher. Und von der Produktion möchte ich erst gar nicht reden. Vincent Sorg hatte seine Finger an den Regler (Broilers, Donots), was den Sound zu einen Hörerlebnis macht.
in Kürze bedeutet das nichts anderes wie….GEILE SCHEIBE!!!
ABSOLUTE EMPFEHLUNG